(Barriere-)Freiheit für alle

Zebrastreifen

Seit gut 6 Jahren biete ich als freiberuflicher Webdesigner barrierefreie Internetauftritte an. Das bedeutet, dass diese Webseiten für jedermann zugänglich sind: Sowohl der so genannte normale Surfer als auch Menschen mit Behinderungen können barrierefreie Internetseiten gleichermaßen benutzen.

Und: es gibt keine gesonderte barrierefreie Version dieses Webauftritts. Jede Seite an sich ist bereits barrierefrei, auch wenn man es ihr nicht ansieht. Lassen Sie sich also von keinem Anbieter alternative Textversionen oder parallele barrierefreie Versionen für Ihr Webangebot aufschwatzen. Es geht prima alles in einem. Ohne Tricks und doppelten Boden.

Eine optimierte Druckversion ist auch schon dabei: Schauen Sie sich in Ihrem Browser mal die Druckvorschau dieser Seite hier an (in der Regel unter dem Menüpunkt Datei zu finden). Einfaches, aufgeräumtes Layout, keine überflüssigen Elemente wie Navigation oder Schmuckbilder, der Text passt in der Breite vollständig auf das Papier, egal ob Sie für den Ausdruck Hoch- oder Querformat wählen.

Können Behinderte surfen? 

Blinde Menschen sind auf technische Hilfen angewiesen, sie surfen mit Vorleseprogrammen (Screenreadern) oder anderen Hilfsmitteln (Braille-Zeilen), motorisch eingeschränkte Menschen arbeiten oft mit der Tastatur anstatt der Maus. Menschen mit vermindertem Sehvermögen möchten die Seiten gern in größerer Schrift betrachten. Und hier zeigt sich auch, dass Barrierefreiheit nicht ausschließlich für Behinderte vorteilhaft ist. Wie viele Menschen haben ein ganz normal geschwächtes Sehvermögen, haben Probleme mit schlechten Kontrasten oder zu kleinen Schriften oder sind farbenblind? Wer hat schon mal mit einer Sehnenscheidenentzündung, einem Tennisarm oder mit Gipsarm versucht, eine Maus zu benutzen?

Herkömmliche Seiten bauen durch ihre technische Umsetzung meist unüberwindbare Hürden für die Zugänglichkeit auf. Barrierefreie Webseiten sind problemlos für alle zu benutzen und: Man sieht als Normalsichtiger nicht, dass sie speziell barrierefrei gestaltet sind.

Für Bundesbehörden seit Ende 2005 Pflicht, werden sich die Vorschriften der BITV schrittweise für jegliche öffentliche Institutionen durchsetzen. Für weitere Informationen zu diesem Thema rufen Sie mich einfach an und vereinbaren Sie einen Termin für eine unverbindliche Beratung.

In den nächsten Tagen finden Sie hier meinen Vortrag vom Webkongress 2006 in Erlangen zum Thema Mythos Barrierefreiheit.